O1 Stand: 12.05.2015
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Abkürzungen

       
      O glorious body of God > Tschechische Kirchengesänge aus Lehners Messkanzional (JW II/10, Nr. 11)
      O hudebních stránce národních písní moravských ( Über die musikalische Seite der mährischen Volkslieder) > Feuilleton II 1899 (JW XV/163)
      O, ihr Frauen > Fünf Mährische Tänze (JW V/2, Nr. 20)
      O Janek, Janíček > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/6, Nr. 4)
      O Jurka, Jurenka > Mährische Volkslieder (JW VIII/23, Nr. 3)
      O Kašparovi Ruckém > Kašpar Rucký (JW IV/41)
      O lásko > O Liebe (JW IV/17, Nr. 2)
       
      O Liebe (O lásko) [o 'laassgo] (O love) (JW IV/17)
      auch: "Ah, Liebe" oder: "Ach, Liebe, Liebe" (Vogel 122)
      Chor für Männerstimmen, unbegleitet
T     Volkspoesie, aus Vnorovy
K   1885 vor dem 20.06.
A     nicht vorhanden
ED 1 1886 Karel Winkler Brünn, in: Čtveřice mužských sborů (Vier Männerchöre), Nr. 2, zusammen mit > "Drohung", > "Zu Felde ziehen", > "Deine Augen schön"
  2 1924 HM Prag, in: Čtveřice mužských sborů (Vier Männerchöre), Nr. 2, HM 318, tschech, dt; dt Ue von Max Brod 
  3 1948 HM Prag, in: Čtveřice mužských sborů (Vier Männerchöre), Nr. 2, nur tschech Text
  4 1957 SNKLHU Prag; nur dt Text von Max Brod (Ste-V 67)
  5 1959 VEB Friedrich Hofmeister, Leipzig
  6 1963 SHV Prag, in: Sborovy repertoár (Chor-Repertoire)
  7 1983 JGA C/1 H 6713, "Männerchöre", S. 65-67, tschech, dt, engl; dt Ue von Bedřich Eben, engl Ue von John Clapham
MT     Bärenreiter Kassel www.baerenreiter.com
W     Gewidmet dem verehrten Meister Herrn Antonín Dvořák als Beweis unbegrenzter Verehrung
D     2 min, 24 Takte, 7/4-Takt
UA   1886 14.11., Brünn, Brünner Beseda, verstärkt durch Mitglieder von Svatopluk, Hlahol und Veleslavin, Ltg.: LJ
WA   1904 04.03., Prag, Žofin, Hlahol, Ltg.: Adolf Piskáček
TT 1 1948 Akademischer Chor Moravan, Josef Veselka; SUP LP m
  2 1977 Prager Philh. Chor, Josef Veselka; SUP LP st
  3 1987 J.B.Foerster-Chor Brünn, Petr Fiala; SEYDENFADEN CD publ 2001
  4 1995 Mährischer Lehrerchor, Lubomír Mátl (auf dem Covertext "Máti"); NAXOS CD publ 2001 > naxosmusiclibrary
  5 2001 XVOX Male Voice Quartet (Brünn); ARCO DIVA CD
L 1   Be 48-49
  2   Dvořák, Korespondence a dokumenty, Bd. 2, S. 178/a9 zitiert die Kritik von Novotný, die Dvořáks Reaktion veranlasst hat. Im Schlussteil des Briefes von Dvořák erwähnt.
  3 2009 Jiří Vysloužil: Js Lehre vom Volkslied und von der Volksmusik. In: Folkloristické dílo (Das folkloristische Werk) (1886-1927), Studien, Rezensionen, Feuilletons und Berichte. Reihe I, Band 3-1 im Rahmen der Kritischen Gesamtausgabe H 0017 Editio Janáček, 463 Seiten, Brünn 2009, Einleitung S. cxiv
       
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T    
Text, dt Ue von Max Brod, in ED 2)   dt Ue von Bedřich Eben, in ED 6)
Ach Liebe, Liebe, du kennst kein Weilen, fliehst wie die kalten Bergbäche eilen, so fliehst du, so fliehst du.   O Liebe, Liebe, du bist nicht stetig, wie der frische Quell aus den Bergen schnell zu Tale fliesst.
Bächlein, du stehst nicht, Liebe entgehst nicht frühem Welken, wie all die Blümlein fein, so stirbst du.   Wasser entgehet, Liebe verwehet wie der Rosmarin, bleibt nicht immergrün, vergehet, vergeht.
       
      Gehört zu den vier Antonín Dvořák gewidmeten Chören, die derart eigenwillige Züge zeigten, dass sich Dvořák vorerst etwas verunsichert fühlte. Im Brief vom 13.09.1886 schrieb er an J: "Gleich als ich sie erhielt, habe ich sie einigemale fleissig durchgelesen und muss Ihnen aufrichtig gestehen, dass ich über manch eine Stelle, besonders was die Modulation betrifft, verblüfft war und mir keinen Rat wusste.
      Ich habe mich gleich ans Klavier gesetzt, habe sie nicht gespielt, ich glaubte, dass ich mit dem blossen theoretischen Auge die Sache doch vielleicht begreifen werde, - aber als ich sie mir einmal, zweimal und zum drittenmal durchgespielt hatte - hat sich mein Ohr doch gewöhnt und ich sagte mir: No, es kann auch so sein, aber wir könnten darüber doch streiten.
      Aber was liegt daran, Ihre Chöre sind eine wirkliche Bereicherung unserer kargen Literatur (auf diesem Gebiet), kurz sie sind originell, es atmet aus ihnen (was die Hauptsache ist) der wahre slawische Geist und es ist dies keine Liedertafel und es sind dort Stellen, die zauberhaft wirken werden und allzugern möchte ich sie so bald als möglich hören. Ich gratuliere Ihnen zu dieser kleinen, aber bedeutenden Komposition und wünsche Ihnen noch viele und viele solche." 
      Vogel spricht von einem Mittelding "zwischen der blossen Einrichtung eines Volksliedes für Chorgesang und der völlig selbständigen, aber im tieferen Sinne des Wortes im Volksgeist gehaltenen Vertonung eines Volksliedtextes, wie sie in den Chören 'Unbeständige Liebe', 'Das ertrunkene Kränzlein' und zum Teil auch in dem Chor 'Dem Schicksal entgehst du nicht' gegeben ist. In 'Unbeständige Liebe' (1873) hatte J im Mittelteil den gleichen Text verwendet - bei annähernd gleicher Gestaltung der Hauptzeile."
      Im Feuilleton > "Oh, die Liebe!" (JW XV/238) spricht J von Vogelstimmen, nicht von dieser Melodie.
       
      O love > O Liebe (JW IV/17, Nr. 2)
      O, love, love > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 1)
      O neigh, neigh, my little black horse > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 35)
      O průběhu duševní práce skladatelské (Über den Verlauf der geistigen kompositorischen Arbeit) > Feuilleton II 1916 (JW XV/210)
      O přeslavné tělo Boží > Tschechische Kirchengesänge aus Lehners Messkanzional (JW II/10, Nr. 11)
      O silent lamb! > Tschechische Kirchengesänge aus Lehners Messkanzional (JW II/10, Nr. 8)
      O skladbě souzvukův a jejích spojův (Über die Zusammensetzung der Akkorde und ihrer Verbindungen) > Feuilleton II 1897 (JW XV/151)
      O the oaks, the oaks > Ei, die Eichen, die Eichen (JW VIII/24)
      O when I left my darling > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 43)
      O women > Fünf mährische Tänze (JW V/6, Nr. 4)
      Obrázek milého > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 5)
      Odpočiň si > Ruhe friedlich (JW IV/24)
      Of all men you are the most handsome > Graduale "Speciosus forma" (JW II/1)
      Offertorium > Constitues (JW II/12)
       
      Oh, die Liebe (Ty, lásky!) [ti 'laassggi] (These loves!) (JW XV/238)
      Feuilleton in Lidové noviny vom 16.04.1922, mit dem Untertitel "Frühlingsetüde" - wörtlich übersetzt "Dieses Lieben!"
      den Vogelstimmen gewidmet, die er im Lužanky-Park in Brünn sechs Tage vorher gehört hatte: Finken, eine Drossel und der Specht werden mit Tonaufzeichnungen festgehalten. Der Männerchor mit dem ähnlichen Titel > O Liebe (JW IV/17) wird hier nicht erwähnt 
L   1959 Feuill 89-93
TT 1 1982 aufgezeichnet in der "Janáček-Nacht" in München 1982, gesprochen von Elisabeth Woska; Sammlung Knaus
       
      Ohlas národních písní > Ich muss staunen (JW IV/5), > Vínek stonulý (JW IV/6), > Wahre Liebe (JW IV/8)
      Ohlas národních písní neb Tři popěvky > Das Pflügen (JW IV/1)
      Ohne Pauken > Ohne Trommeln (JW XV/199)
       
      (Ohne Titel) (Untitled piece) (JW VIII/27)
      für Klavier
K   1924 08.01., Datum der Publikation
A     nicht vorhanden, Faksimile in Feuilleton "Er hatte ein ausgezeichnetes Gehör" > Feuilleton II 1924 (JW XV/249)
D     10 sec, 3 Takte
ED   1959 dt Ue in Feuill, 61-62; in MdL, 152-153 - Notenbeispiel umgeschrieben; Lit I, 530-531
UA   2012 16.12., Lars David Kellner, Klavier, München, Gasteig
TT 1 2013 Lars David Kellner (München), LC 05699 CD; Welt-Ersteinspielung - zu beziehen bei: www.larsdavidkellner.de
       
      (Ohne Titel) (Untitled piece) (JW VIII/29)
      für Klavier
K   1926 nicht gesichert > JW 274
A     nicht datiert, JA A 33.876, Faksimile in ED 1
D     30 sec, 7 Takte
ED 1 1994 P, in: EDITIO MORAVIA + UE, UE 30191, "Klavierminiaturen Heft I: Intime Skizzen", Nr. 2, hrg von Jaromír Dlouhý und Reinhold Kubik, mit Faksimile
UA   2013 14.03., Lars David Kellner, Klavier, Meiningen, Max-Reger-Musikschule
TT 1 1995 Marián Lapšanský, KIavier; SUP CD
  2 2003 Steffen Schleiermacher, MDG CD (unter "Czech Avantgarde 1918-1938 - Piano Music")
  3 2004 Håkon Austbø, BRILLIANT CD
  4 2008 Lada Valešová, AVIE CD > naxosmusiclibrary
  5 2013 Cathy Krier (geb. 1985 Luxembourg) CAvi CD
  6   Lars David Kellner (München), LC 05699 CD; Neueinspielung nach ältester Quelle - zu beziehen bei: www.larsdavidkellner.de
I     Faksimile in ED 1)
       
      Ohne Trommeln (Bez bubnů) [bes bubnuu, s = sth] (Without drums) (JW XV/199)
      Feuilleton in Lidové noviny vom 16.04.1911; darin erzählt J die Geschichte aus der Jugendzeit, als die Jugendlichen im Nachbardorf die Kesselpauken entwendeten und über die Hügel hinweg nach Hukvaldy schleppten. Meine Liebe zu den Pauken ist nicht erloschen. In keinem meiner Werke versäume ich, sie mit irgendeinem Solo zu bedenken. (Schluss des Feuilletontextes).
      Ausgiebige Pauken-Partien gibt es in der > "Glagolitischen Messe" (JW III/9) und in der nicht vollendeten > "Donau"-Sinfonie (JW IX/7)
       
      Około Hradišča > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 15)
      Olav Trygvason > Edvard Grieg: Landerkennung (JW XII/3)
      Old woman's crawling into the elder-tree, The > Kinderreime (2) (JW V/17, Nr. 13)
      Old woman was casting spells, The > Kinderreime (2) (JW V/17, Nr. 10)
      Olga Janáčková > Janáčková, Olga
      On Javořina > Mährische Volkslieder (JW VIII/23, Nr. 14)
      On the black mountain a farmer is ploughing > Mährische Volkslieder (JW VIII/23, Nr. 13)
      On the bushy fir tree two pigeons are perched > Auf der grünen Tanne (JW IV/11)
      On the day of God's resurrection > Tschechische mehrstimmige Kirchengesänge aus dem Freiberger Kanzional (JW V/17, Nr. 13)
      On the ferry > An der Fähre (JW IV/15)
      On the grass, on the green > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 47)
      On the major's meadows > Hochwalder Lieder (JW IV/27, Nr. 3), > Hochwalder Volkspoesie in Liedern (JW V/4, Nr. 4)
      On the open fields of Hrušky > Mährische Volkslieder (JW VIII/23, Nr. 15)
      On the overgrown path > Auf verwachsenem Pfade (JW VIII/17)
      On the third day the creator rose again > Tschechische mehrstimmige Kirchengesänge aus dem Freiberger Kanziona(JW XII/5, Nr. II/3)
       
      Ondraš ['ondrasch] (JW XIV/11)
      Opernplan 1918
T     von Arnošt Chamrád, schlesischer Dichter, der ein Libretto "Ondráš a Juráš" verfasst hatte
      Über den Tenor Miroslav Lazar wurde der Text an J herangetragen; auch der Dichter selbst schrieb in der Zeit zwischen Januar und März 1918 und ersuchte J darum, das Libretto zu vertonen. J ist anscheinend nicht darauf eingegangen
       
      Ondraš, Ondraš > Hochwalder Lieder (JW IV/27, Nr. 1), > Hochwalder Volkspoesie in Liedern (JW V/4, Nr. 1)
       
      Ondrušek, František ['ondruschegg, 'frantischegg) (1861-1932)
      Maler und Komponist, mit J befreundet; in Hukvaldy malt er im Juni 1926 ein J-Porträt (I 1), ein zweites Gemälde entsteht im Februar 1927 in Bystřice pod Hostýnem und in Brünn (I 2). Nach Js Tod kümmerte er sich um den Nachlass und um dessen Testament. In Briefen an William Ritter diskutierte er die für die zurückgebliebene Zdenka problematische Überschreibung der Tantiemen von den späten Werken an Kamila Stösslová (vgl. zwei Briefe von Ondrušek an Ritter vom 10. und 25.09.1928)
L 1   Briefwechsel Ondrušek-Ritter, in: Sammlung Knaus; weitere Briefe sind im Nachlass Ritter in der Landesbibliothek in Bern aufbewahrt.
  2   Macek, Petr: Leoš Janáček a František Ondrušek - přatelství skladatele a maliře (LJ und František Ondrušek - Freundschaft zwischen Komponist und Maler). In: opmus 2/88, S. 52-56, tschech, mit Bibliografie
I 1   J-Porträt, stehend, Pastellstudie; in: Chron 126, auch Umschlagbild der J-Biografie von Meinrad Saremba, Bärenreiter Kassel 2001
  2   J-Porträt, Skizze zu I 1), in: Macek L 2)
  3   J-Porträt, sitzend, Ölgemälde, im Besitz des Brünner Konservatoriums. In: Chron 129
       
      One bird lamented to another > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 48)
      Oper, Titel unbekannt > L'Ame et la Chair (JW XIV/14)
       
      Opern (Überblick)
     
JW
Titel UA Theater Regisseur Dirigent
I/1
Šárka 11.11.1925 ND Brünn Ota Zítek František Neumann
I/3
Anfang eines Romans 10.02.1894 ND Brünn Fr. Šípek Leoš Janáček
I/4
Jenufa 21.01.1904 ND Brünn Josef Maly Cyril M. Hrazdira
I/5
Schicksal 25.10.1958 ND Brünn Václav Věžník František Jílek
I/6
Der Ausflug des Herrn Brouček auf den Mond 15.05.1926 ND Brünn Ota Zítek František Neumann
I/7
Die Ausflüge des Herrn Brouček 23.04.1920 ND Prag Gustav Schmoranz Otakar Ostrčil
I/8
Kát'a Kabanová 23.11.1921 ND Brünn Vlad. Marek František Neumann
I/9
Das schlaue Füchslein 06.11.1924 ND Brünn Ota Zítek František Neumann
I/10
Die Sache Makropulos 18.12.1927 ND Brünn Ota Zítek František Neumann
I/11
Aus einem Totenhaus 12.04.1930 ND Brünn Ota Zítek Břetislav Bakala
      JW I/2 ist ein Ballettspiel mit Gesang, keine Oper - > "Rákoš Rákoczy"
      J kümmerte sich vorerst nicht sehr um die Oper: Als er in Leipzig und Wien studierte (1879/80), besuchte er vorwiegend Konzerte, die Oper war ihm wegen der dominanten Ausrichtung auf Wagner nicht sympathisch, ausserdem war der Zutritt für ihn zu teuer. Seine erste Bemerkung gilt Cherubinis "Les Abencérages", allerdings nur der Ouvertüre, die er in Leipzig hörte und als brillant bezeichnete (03.12.1879, bei Helf 137 zitiert). Erst als in Brünn das erste Tschechische Theater im Dezember 1884 eröffnet wurde, wuchs sein Interesse. Schon im Januar 1885 notierte er in seinem Musikkalender ein kurzes Szenarium der Oper "> Der letzte der Abencérages" nach dem Text von > Chateaubriand. 1890-92 rezensierte er Dutzende von Opern für die Zschr "Moravské listy".
      Hatte sich "Šárka" noch an der heroischen Oper von Smetana orientiert und "Anfang eines Romans" am einfachen Singspiel, so brachte "Jenufa" und vor allem "Schicksal" einen grundlegenden Wechsel zur modernen Opernästhetik. Grossen Einfluss auf ihn hatte die Oper "Louise" von Gustave Charpentier; auch von Puccinis Opern war er beeindruckt, Mussorgskis "Boris Godunov" lernte er erst viel später kennen (1910) und Debussys "Pelléas et Mélisande" sogar erst 1921.
      Als J um 1894 herum den Prosatext zur "Její pastorkyňa" von Gabriela Preissová direkt vertonen wollte, war dieser Ansatz sehr progressiv: Weder Debussys "Pelléas" (UA 1902) noch die "Salome" von Richard Strauss (UA 1905) waren ihm zu jener Zeit bekannt. Charpentiers "Louise" wurde auch erst 1900 uraufgeführt.
      Ab 1920 unterrichtete J auch Opernkomposition: Die moderne Oper muss auch mit dem Hässlichen rechnen. (Štědroň, Miloš: Konventionen LJG-Mitt 70/2).
      Gemäss Aussage des engl Regisseurs David > Pountney gehört Janáček zu den bedeutendsten Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts, und "Das schlaue Füchslein" sei, opernästhetisch gesehen, die wichtigste Oper des 20. Jahrhunderts.
L 1 1925 Kaprál, Václav: Janáčkovy poměr k opeře (Js Verhältnis zur Oper), in: HR I, 1924-25, 63ff
  2 1958 Chlubna, Osvald: Janáčkovy názory na operu a jeho úsilií o nový operní sloh (Js Ansichten über die Oper und seine Bemühungen um einen neuen Opernstil), in: Koll58, 140-147, mit dt Zusammenfassung
  3   Vogel 112, 224/a171
  4 1968 Straková, Theodora: Janáček und der Verismus. In: Koll68, 80/a37+38
  5 1971 Štědroň, Bohumír: Leoš Janáček als Kritiker der Brünner Oper in den Jahren 1890-92. In: LJG-Mitt 71/3ff
  6 1977 Ewans, Michael: Janáček's Tragic Operas. Faber and Faber, London 1977, 284 S
  7 1984 Wehnert, Martin: Zum Disengagement Janáčeks am Opernleben während seiner Leipziger Studienzeit. In: Koll84, 69-76
  8 1992 Tyrrell, John: Janáček's Operas. A Documentary Account. Faber and Faber, London + Boston 1992, 405 S
  9 1997 Bernhart, Walter, Hrg.: Leoš Janáček - Konzeption und Rezeption seines musikdramatischen Schaffens. Salzburger Akademische Beiträge 34, Verlag Müller-Speiser, Anif/Salzburg 1997, 156 Seiten
  10 2009 Katz, Derek: Janáček beyond the borders. Univ. of Rochester 2009, 175 S (Schwerpunkt Oper)
       
      Opernpläne > Werkverzeichnis "Bühne"
      J ist immer wieder von Autoren angegangen worden, die ihm Stoffe oder Bühnenstücke zur Vertonung vorschlugen; vor allem hat er sich mit einer Reihe von russischen Stoffen intensiver beschäftigt, wovon ja Ostrowskis "Der Sturm" und Dostojevskis "Aus einem Totenhaus" zu Opern führten, die vollendet wurden; hingegen hat J von Leo Tolstojs Stück > "Der lebende Leichnam" (JW IX/6) nur einige wenige Teile ausgeführt.
      William Ritter hat ihm ein französisches Stück vorgeschlagen - > "L'Âme et la chair" (Seele und Körper) und Rosa > Newmarch hat ihn angefragt, ob er sich für einen Shakespeare-Sttoff oder einen Stoff von H.G. Wells interessieren würde. Sie hat keine Antwort darauf erhalten (Brief vom 04.10.1923, Newmar 76)
L 1 1958 Vogel 352, 478 (über Opern, die J angeboten worden sind)
       
      Opern, die Janáček gehört hat (alphabetisch nach Komponisten)
      Bendl, Karel: Der alte Bräutigam, 18.01.1885 Brünn
      Blodek, Vilém: Im Brunnen, 09.02.1885, mit Rezension
      Bizet, Georges: Carmen, 15.11.1886 und 15.01.1887 Brünn, 24.01.1890 Brünn, mit Rezension
      Charpentier, Gustave: Louise, 21.05.1903 Prag ND, 13.12.1913 Brünn
      Donizetti, Gaëtano: Die Regimentstochter, 02.12.1891 Brünn, mit Rezension
      Fibich, Zdeněk: Šárka, 1898 Brünn
      Gounod, Charles: Margarete, 16.02.1885 + 31.12.1890 Brünn - J studierte den KlA; Romeo und Julia, 25.12.1891 Brünn
      Dvořák, Antonín: Der Bauer ein Schelm, 29.02.1885 EA Brünn, mit Rezension
      Kovařovic, Karel: Psohlavci (Die Hundsköpfe), 1899 Brünn; Auf der alten Bleiche, 06.11.1903 Brünn
      Lortzing, Albert: Der Wildschütz, 19.12.1891 Brünn, mit Rezension; Zar und Zimmermann, 01.01.1888 Brünn, mit Rezension
      Mascagni, Pietro: Cavalleria rusticana, 09.03.1892 Brünn, mit Rezension
      Massenet, Jules: Werther, 16.02.1906 Prag, später: Manon Lescaut
      Meyerbeer, Giacomo: Die Hugenotten, 19.11.1890 Brünn
      Mozart, Wolfgang A.: Die Zauberflöte, 1894 Brünn
      Offenbach, Jacques: Hoffmanns Erzählungen, 20.01.1892 Brünn
      Planquette, Robert: Das Glöckchen von Corneville, 20.12.1884 + 27.02.1892 Brünn, mit Rezensionen
      Puccini, Giacomo: Tosca, 26.11.1903 Prag; Madame Butterfly, 16.02.1908 Brünn; La Bohème, 18.05.1903 Brünn
      Smetana, Bedřich: Sämtliche Opern in einem Zyklus 1901 Brünn
      Strauss, Johann: Der Zigeunerbaron, 13.12.1890 Brünn, mit Rezension
      Tschaikovsky, Peter I.: Eugen Onegin, 28.02.1891 Brünn, mit Rezension "keine Leitmotive"; Pique dame, 1896 Brünn, mit Rezension
      Verdi, Giuseppe: Der Troubadour 11.12.1894 Brünn, mit Rezension; La Traviata, 12.01.1885 Brünn, mit Rezension; Falstaff 1893 Prag; Aïda 1901 Brünn
      Wagner, Richard: Tristan und Isolde, ca 1884 nicht in Brünn, Aufsatz über Studium des Kla, publiziert in 4 Folgen in "Hudebni listy" (JW XV/30); Lohengrin 1898 Brünn
L   2006 Tyrr-Bio1 303-306, ausführliche Übersicht über alle Opern, die er bis 1888 gesehen, studiert oder kommentiert hat
       
      Opuszahlen
      J hat erst nach einigem Zögern eine erste Opuszahl gesetzt, nach seinem "opus 3" hat er aber damit wieder aufgehört:
      Mit "opus 1" hat er seine Variationen für Klavier bezeichnet, die er in Leipzig geschrieben hat: Sie sind recht nett u. ich sehe sie als meine erste vollkommen corecte Arbeit, als mein op. 1 an. Sie werden dir liebste Zdenči gefallen u. sollten sie je gedruckt werden, so sollen sie Deinen lieben Namen tragen. (L 1) - gedruckt wurden sie erst 1942! > "Tema con variazioni" (JW VIII/6)
      Als "opus 2" bezeichnete J dann zwei Tänze "Der Altertümliche I" (Starodavný) und "Pilky", die 1890 bei Bursík&Kohout in Prag herauskamen, unter dem Titel "Walachische Tänze"; sie wurden in Olmütz am 11.01.1889 und am 02.12.1889 uraufgeführt (JGA D/4, Vorwort XI), wiederaufgeführt wurden sie am 23.05.1889 (nach "Památník Beseda Brněnský", Seite 80) > "Walachische Tänze op. 2"
       
       
      Op. 1 > Tema con variazioni (JW VIII/6)
      Op. 2 > Walachische Tänze op. 2 (JW VI/4), > Lachische Tänze (JW VI/17)
      Op. 3 > Suite op. 3 (JW VI/6)
      Oraní > Das Pflügen (JW IV/1)
      Organ pieces (1875) > Vorspiel (JW VIII/2), > Varyto (JW VIII/3), > Choralfantasie (JW VIII/4)
      Organ pieces nos. 1 and 2 (1884) > Zwei Kompositionen für Orgel (JW VIII/7)
      Organ Sonata > Sonate für Orgel (JW XI/3)
       
      Orgel > Werkverzeichnis Klavier oder Orgel, > mit Orgel
      J hat auf der Orgel häufig improvisiert: Mit Vergnügen verfolgten wir am Ende die stürmischen Klänge von Janáčeks Fantasie, welche der Meister auf der Orgel vorführte. (Helf 349). Seine kompositorischen Anfänge konzentrieren sich auf geistliche Chöre mit Orgel und kleinere Werke für Orgel.
      Im > "Lachischen Tanz" Nr. 2 (JW VI/17, Nr. 2), im ersten Satz des > "Taras Bulba" (JW VI/15) und in der > "Glagolitischen Messe" (JW III/9) verwendet J die Orgel
       
      Orgel-Compositionen Nr. 1 und 2 > Zwei Kompositionen für Orgel (JW VIII/7)
      Orgelschule > Brünn, Orgelschule, > Prag, Orgelschule
      Orgelsolo > Glagolitische Messe (JW III/9)
      Orgelsonate > Sonate für Orgel (JW XI/3)
      Originalität > Janáceks Originalität
      Oříšek leskový > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 14), > Die Haselnuss (JW XIV/4)
      Orphan, The > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 34)
      Osamělá bez těchý (1) > Trostlos einsam (1) (JW IV/7)
      Osamělá bez těchý (2) > Trostlos einsam (2) (JW IV/26)
      Osamělý > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr.39)
       
Was Zahl Jahr Österreich 
      Kurz vor dem Zusammenbruch der Monarchie Oesterreich-Ungarn (Ende April 1918) ist die deutsch-sprachige EA der > "Jenufa" (JW I/4) über die Bühne der Wiener Hofoper gegangen, und zwar noch "auf allerhöchsten Befehl des Kaisers", am 16.02.1918. Schon bevor in Oesterreich die Schrift "Anleitung zur Sammlung und Aufzeichnung von Volksliedern" erschienen war (1908), hatte J mit der Studie "Wir sammeln das tschechische Volkslied in Mähren" (Sbíráme českou národní píseň na Moravě, in: Dalibor 1906/07; > Feuilleton II JW XV/183) die Eigenständigkeit des Mährischen betont. Hugo von Hofmannsthal hatte eine Aufführung der "Jenufa" besucht; er war ja auch mit dem Volkslied beschäftigt, wenn auch aus völlig anderen Gründen - Hofmannsthal ging es um das "Oesterreichische Erbe". Jaroslav Kvapil bezeichnete Oesterreich als eine "mittelalterliche Tortur", vgl. L 2, S. 133
      Im Jahre 1902 brachte der Verlag Universal Edition in Wien die Idee auf, im ganzen Kaiserreich Volkslieder zu sammeln und zu publizieren. "Das Volkslied in Österreich" bezog auch J mit ein, da er schon seit einigen Jahren Feuilletonstexte zu den Volksliedern in Mähren (auch in Böhmen) publiziert hatte > Volksmusik-Editionen. Schon 1905 ist J zum Vorsitzenden der Gruppe "Das Volkslied in Mähren und Schlesien" ernannt worden (L ž, 632-633)
L 1 1922 Korngold, Julius: Leo Janacek - Jenufa 1918, in: Korngold, Die romantische Oper der Gegenwart - Kritische Aufsätze, Wien-Leipzig-München 1922, 233-241, auch in LJG-Mat, 23-29 
  2 1968 Mitteilungsblätter der Hofmannsthal-Gesellschaft 1/68, 25; 2/69, 128, 132ff 
  3 1992 Vysloužil, Jiří: Leoš Janáček und Wien. In: Studien zur Musikwissenschaft, Band 41, Hans Schneider Tutzing 1992, S. 257-285
  4 1995 Toncrová, Marta: "Das Volkslied in Österreich" - aneb Ke zrodu Ústavu pro etnografii a folkloristiku v Brně (Das Volkslied in Österreich - oder Die Entstehung des Instituts für Ethnografie und Folkloristik in Brünn) opmus 1995, Nr. 6, 242-253, tschech - mit den Namen aller Beteiligten in den Verschiedenen Ausschüssen und Gruppen  
  5 2002 Mišurec, Zdeněk (Hrg.): Leoš Janáček. Korespondence a studie (LJ. Korrespondenz und Studien) ACADAMIA Prag, 2002, 178 Seiten, tschech
  6 2006 Tyrr-Bio1, 626-629, 632-633, 657-658  
       
      Österreichische Hymne (Rakouska hymna) ['raggo-usgga 'himna] Austrian Imperial anthem (JW XII/1)
      für Gesang und Orgel
K     ?
A 1   undatiert, JA A 39.741; im Nachlass von Bohumír Štědroň (SteV,44) 
      Štědroň erwähnt die Hymne in seiner Biografie allerdings nicht; im Verzeichnis von Jaroslav Procházka wird sie unter "Kompositionen und Bearbeitungen aus dem Nachlass, die sich nicht datieren lassen" erwähnt, S. 54; im JW von Simeone, Tyrrell und Němcová nicht erwähnt.
       
      Ostinato
      Es gehört zu den auffälligsten Eigenheiten in Js Kompositionsstil, dass einzelne Notengruppen hartnäckig repetiert und über längere Strecken mehr als nur eine Grundierung des Klanges ergeben: Sie halten an einer Notenfolge fest, über eine oder mehrere Gegenpositionen hinweg, die, sich verändernd, "vorüberziehen" können. In der Oper verbindet J etwa zwei unterschiedliche Situationen durch eine ostinate Figur und kennzeichnet dadurch einen bohrenden Gedanken, der nicht aus dem Gedächtnis zu vertreiben ist. Disparate Dinge können damit zusammengezwungen werden. Ausserdem erreicht er dadurch (aber nicht nur dadurch) deutlich erkennbare Klangschichtungen.
      Jenufa 2. Akt  - Beispiel für Ostinato - Partitur 1908 Seite 216-224, dt Uebersetzung von Max Brod:
     

Die Küsterin singt folgende Zeile:
Soll-test un-sern Herr-gott lie-ber bitten, dass er dir das Kind bald neh-me
Mí  - sto a - bys  Pá - na - bo-ha pro-si- la  by   ti     u – leh – čil od ně - ho   

Dass er dir das Kind bald nehme folgt genau der Sprechmelodie - sowohl im
Tschechischen wie auch in der deutschen Übersetzung

      jenufaostinato1klicken zum anhoeren
      Diese Sprechmelodie tritt in der folgenden Form als Ostinato-Figur auf:
      jenufaostinato2
     

Man kann es als Kind-Motiv bezeichnen.                                                              
Im folgenden wird der gesungene Text fett gedruckt, wenn das "Kind-Motiv" erklingt:

Küsterin:
Lass dir nur die Türe offen stehen, dass dir die Kammer gut warm wird.
Warum betest du stets so voll banger Inbrunst wie eine verlor'ne Seele?

Jenufa:
Kann nichts dagegen, kann nicht ruhig sein, kann nicht. 

Küsterin: Kind-Motiv orchestral
Ja, das glaub ich – ja, das glaub ich, kann ja selbst nicht ruhig sein.
Ja ich weiss, vom Tag an, da ich so streng zu ihm war, fiel mir schon dein Klagen, da schon fiel mir dein Unglück auf. Und als du mir dein Leid dann weinend gestandest, Jenufa, glaubte ich, ich könnt's nicht überleben, 's müsste mein Ende sein, 's müsste mein Ende sein!
Aengstlich hab ich dich versteckt und deine Schande, deine Schande, bis hier dein Kind auf die Welt kam, Unglücksmädel;
indes sein braver Vater nicht mal im Traume sich drum kümmert!

Jenufa:
Wart' nur, mir scheint, der Kleine ist wach geworden.

Küsterin:
Immer diese Zärtlichkeiten, solltest auf den Knien unsern Herrgott bitten, dass er dir das Kind bald nehme, dass er dir das Kind bald nehme!

Jenufa:
Nein, nein....ruhig schläft er. Er ist so ruhig, er ist so ruhig, ruhig, so lieb ist er.

Küsterin:
Solltest unsern Herrgott lieber bitten, solltest unsern Herrgott lieber bitten, dass er dir das Kind bald nehme, dass er dir das Kind bald nehme!

Jenufa:
Seit er lebt, hat er noch nie geweint, niemals, niemals, niemals weint er!

       
      Ostrčil, Otakar ['ostrtschil, 'otaggar] (25.02.1879 Smíchov - 1935 )
      Tschechischer Komponist und Dirigent, studierte Komposition bei Zdeněk Fibich 1895-1900. 1909-22 leitete er das Liebhaberorchester "Orchestralní sdružení" (Orchester-Vereinigung). 1914 wurde er Opernchef am Theater in den Weinbergen (Divadlo na Vinohrady). Als diese Oper 1919 aufgelöst wurde, ging er als Opernchef, nach dem Tod von Karel Kovařovic, an das Nationaltheater Prag und kam dadurch dazu, Js Oper > "Die Ausflüge des Herrn Brouček" (JW I/7) uraufzuführen, ausserdem führte er weiter auf: 
    1917 UA "Des Spielmanns Kind" (Šumařovo dítě JW VI/14) mit der Tschech. Philharmonie am 14.11.
    1920 UA "Die Ausflüge des Herrn Brouček" am Nat.theater, 23.04.
    1922 "Kat'a Kabanová", EA Prag, 30.11.
    1925 "Das schlaue Füchslein", EA Prag, 18.05.
    1926 "Jenufa", Neu-Inszenierung am Nat.theater, 12.01.
    1928 "Die Sache Makropulos", EA Prag, 01.03.
L 1 1919 Werkverzeichnis Otakar Ostrčil, in: Hudební revue, Feb. 1919, S. 179-181
  2 1948 Korespondence Leoše Janáčka s Otakarem Ostrčilem (Korrespondenz von LJ mit O.Ostrčil), Prag 1948, 108 Seiten (= Korr2)
       
      Osud > Schicksal (JW I/5), > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 43)
      Osudu neujdeš > Niemand entgeht dem Schicksal (JW IV/9)
      Otče náš oder Otčenáš > Vater unser (JW IV/29)
      O tónině v lidové písni > Über die Tonart im Volkslied (JW XV/288) > Feuilleton II
       
      Öttingen
      In Öttingen (bei Nördlingen in Bayern) hatte J Ende Juli/Anfang August 1878 die Orgelbaufirma Steinmayer besucht, welche die Orgel im Altbrünner Kloster in Brünn erbaut hatte. Bei der feierlichen Einweihung dieser Orgel am 30.08.1876 hatte Janáček Bachs "Toccata und Fuge C-Dur" gespielt und war dann eingeladen worden, die Werkstätten der Firma in Öttingen zu besuchen.
L 1 1878 "Reise nach Deutschland" in: MdL 34
       
      Our birch tree > Warum neigt die Birke (JW IV/22)
      Our blessed God > Tschechische Kirchengesänge aus Lehners Messkanzional (JW II/10, Nr. 8)
      Our children > Stücke aus dem Album für Kamila Stösslová (JW VIII/33, Nr. 8)
      Our dog, our dog > Kinderreime (2) (JW V/17, Nr. 8)
      Our evenings > Auf verwachsenem Pfade (JW VIII/17, Nr. 1)
      Our Father > Vater unser (JW IV/29)
      Our flag > Unsere Flagge (JW IV/44)
      Our queen > Kleine Königinnen (JW IV/20, Nr. 9)
      Our rosy Janyčko > Volksnokturnos (JW IV/32, Nr. 5)
      Our song (1) > Unser Lied (1) (JW III/1)
      Our song (2) > Unser Lied (2) (JW IV/21)
      Our willows are turning green > Kleine Königinnen (JW IV/20, Nr. 10)
      Out of the darkness the clock of Hradčany strikes > Mährische Volkslieder (JW VIII/23, Nr. 12)
      Ouvertüre für Orgel > Vorspiel für Orgel (JW VIII/2)
       
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