S4=Š aktualisiert: 14.02.2010
  Hauptseite
Abkürzungen

       
      S1 S Bohem, rodný kraju - Sinfonie
      S2 Sinfonietta - Star of Luhačovice
      S3 StarŠ baba carovala - Sýček neodletěl
      S4 Šafárova céra - Šumářovo dítě
       
      Šafárova céra > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 26)
       
Was Zahl Jahr Šárka ['schaargga] (JW I/1) 
      Oper in 3 Akten nach einem Libretto von Julius Zeyer
T     Julius Zeyer, mit Anpassungen von J und Zusätzen von F.S.Procházka und Ota Zítek
K 1 1887 1. Version, noch nicht orchestriert
  2 1882 2. Version, Orchestration von Akt 1 + 2; 1918 fand J die Partitur, laut Brief an Gabriela > Horvátová vom 14.01.1918, in seiner Truhe und beauftragte seinen Schüler Osvald > Chlubna, den 3. Akt zu orchestrieren (L 1)
  3 1919 3. Version, aufgrund der 2. Version, die dann 1925 nochmals überarbeitet wurde (Brief an Zdenka 07.06.1925)
A     P nicht vorhanden, nur Libretto mit Zusätzen von F.S.Procházka, JA L IV, 1
M 1   Klavierauszug, Kopie von Štross, dat 18.06.1888, mit Revisionen von J von 1919 für die 3. Version
  2   P, nur Akt 1+2, Kopie (2. Version) von Štross, nicht dat; Akt 3 orchestriert von Osvald Chlubna, dat02.-25.08.1918, mit eingelegten Seiten und Korrekturen von Chlubna, > Sedláček, > Kulhánek und J; im Archiv UE Wien, Stadtbibliothek
  3   KlA, Kopie von Sedláček, nicht dat, nur Akt 1+2, mit Veränderungen von J, JA A 23.478
  4 1926 P, Kopie 1926, Archiv UE Wien 
  5 1957 P, Kopie, 1957 Brünn, JA 33.806
      genaue Uebersicht über die Quellen in ED 3)
ED 1 1967 P, mit tschech Text, UE Wien, Reproduktion der Kopie von 1926, 3. Version 
  2 1977 KlA mit tschech und dt Text, UE Wien, UE 8538, Reprint einer handschriftlichen Kopie; dt Ue von ?  
  3 2000 KlA mit tschech, dt und engl Text, UE Wien UE 31656 + Editio Moravia EM 78200, hrg von Jiří Zahrádka unter Aufsicht von Sir Charles > Mackerras, mit Vorwort und Chronologie; dt Ue von U. Damm, H. Ulrich, Larysa Molnárová und Stefan Malzew
      ED 1) und ED 2) nur leihweise bei UE Wien CH: e-mail: atlantismusik@ele2.ch D: www.schott-musik.de A: www.universaledition.com 
B     2 Fl - 2 Ob - EHr - 2 Klar - BKlar - 2 Fag - KFag - 4 Hr - 2 Tromp - 3 Pos - Tuba - Timpani - Glocken - Tam-tam - Hrf - Str
      Šárka, eine Kriegerin (dramat. Sopran) - Přemysl ['prschemissl], ein tschech Fürst (Bariton) - Ctirad [ts'tirad], ein Krieger auf der Seite Přemysls (Tenor) - Lumír
      Chor der Krieger, Chor der Kriegerinnen, Chor der jungen Männer, Chor der Mädchen
D     65 min; 1. Akt: 25 min - 2. Akt: 20 min - 3. Akt: 18 min
UA   1925 11.11., Brünn, Nationaltheater, Dirigent: František Neumann, Regie: Ota Zítek, 3. Version
WA 1 1938 26.02., Olmütz, Stadttheater, Dirigent: Adolf Heller, Regie: Oldřich Stibor
  2 1958 04.04., Brünn, Staatstheater, Dirigent: František Jílek, Regie: Oskar Linhart 
  3 1978 07.05., Ostrava, Theater, Dirigent: Jiří Pinkas, Regie: Ilja Hylas
  4 1993 24.08., Edinburgh, Festival, konzertant, Dirigent: David Robertson
  5 2001 17.02., Giessen, Stadttheater, Dirigent: Stefan Malzew, Regie: Christian Marten-Molnár, dt gesungen, Ue von Larysa Molnárová - vorangestellt ein Prolog "Tod Libussas", der die Vorgeschichte thematisiert; Text: Stefan Dehler, Musik: Stefan Malzew
  6 2001 29.03., Lyon, konzertant, Dirigent: David Robertson, frz EA
  7 2009 19.02., New York, Dicapo Opera Theatre; Dirigent: Oliver Gooch, Regie: John Farrell
  8   11.12., Venedig, Teatro La Fenice; Dirigent: Bruno Bartoletti, Regie: Ermanno Olmi; ital. EA
TT 1 1953 Břetislav Bakala, Brünner Radio-Sinfonieorch. und Chor, MULTISONIC CD publ 1992
  2 2000 Charles Mackerras, Tschech. Philh. + Prager Philh. Chor; SUP CD
L 1 1918 Korr6, 58 - Brief an Gabriela Horvátová vom 14.01.1918 - er hat "Šárka" (P des 1. und 2. Aktes) in der Truhe gefunden. "Ich wusste nicht einmal mehr, dass sie schon in der Partitur fertig war."
  2 1924 Vesely, 93 "Má Šárka?"
  3 1925 A.K.: Rezension der UA. In: Anbruch, 1925, S. 555-556
  4 1926 Beck, Franz: Rezension der UA. In: Die Musik, Februar 1926, S. 382
  5 1939 Helf 361-377,mit 48 Notenbeispielen im Anhang
  6   Firkušný, Leoš: Uvody k Janáčkovým operám (Einleitungen zu Js Opern) in: Odkaz Leoše Janáčka české opeře, Brünn 1939, 24-25
  7 1948 Vogel, Jaroslav: Janáček dramatik (Der Dramatiker Janáček), HM Prag 1948, 28-34
  8 1958 Vogel 124-135
  9   Chlubna, Osvald: Několik slov k Janáčkové "Šárce" (Einige Worte zu Janáčeks "Šárka") in: Opery Leoše Janáčka na Brněnské scéně (LJs Opern auf der Brünner Szene) Brünn 1958, 4-10
  10   Mazlová, Anna: Zeyer's a Janáček's Šárka (Zeyers und Js Šárka) in: CMM LIII/IV 1968/69, 71-88, mit 4 Illustrationen und engl Zusammenfassung von John Tyrrell
  11 1971 Chisholm, Erik: The Operas of LJ, Pergamon Press Oxford 1971, 345-354
  12 1978 Knaus, Jakob: Drei unbekannte Werke am Prager Frühling. In: Musica 5/78
  13 1980 Straková, Theodora: Janáčkovy opery Šárka, Počátek románu, Osud a hudebně-dramatická torza (Js Opern Šárka, Anfang eines Romans, Schicksal und musik-dramatische Torsi). In: CMM 1980, 149-158
  14 1988 JUE, 31 Belegstellen
  15 1992 Tyrrop 1-20
  16 2000 Zahrádka, Jiří: Die Entstehung und das Schicksal von Janáčeks erster Oper. In: KlA "Šárka" = ED 3) S. XII-XXIII
  17 2001 Němcová, Alena: Die Geburt des Dramatikers. In: Booklet zu TT 3)
  18   Saremba, Meinhard: LJ - Zeit - Leben - Werk - Wirkung. Bärenreiter Kassel, 2001, 102-112 346-347
  19 2005 Ort, Jiří: LJ - der späte Wilde. Liebe und Leben in Opern und Briefen. Bärenreiter Kassel, 2005, 24-29
  20 2006 Tyrr-Bio1, 281-339
  21 2006 Demetz, Peter: Böhmen böhmisch. Paul Zsolnay Verlag 2006, 76-82
I 1 1968 Mazlová (L 10): 4 Faks des Libretto-Autografs
  2 1998 diverse Szenenfotos - in: Přibáňová - The World of Janáček's Operas, Brünn 1998, 33-34
  3 2000 2 Faksimiles in KlA ED 3
  4 2001 Probenfotos in: Programmheft "Šárka" Giessen 2001 - Sammlung Knaus
  5 2004 Kostümentwürfe Brünn 1925, in Janáček-Kalender 2004
       
      Es ist eine absurde Situation: Die Instrumentalstimmen sind das Werk des 34-jährigen Komponisten, die Gesangsstimmen und damit auch die umfangreichen Chorpassagen zeigen den Stand des 64-Jährigen! Zu erkennen ist dabei, dass der Orchesterpart von 1887 (der nicht wesentlich verändert wurde) schon erstaunlich progressiv war und manche Stileigentümlichkeiten des späteren J anklingen lässt. Nicht auszudenken, welchen Weg er schon vor der "Jenufa" eingeschlagen hätte, wenn er nicht durch das Verbot des Dichters blockiert worden wäre: Der Dramatiker Julius Zeyer, von dem der Text stammte, war darüber entrüstet gewesen, dass Dvořák sein Libretto abgelehnt und es an J weitergereicht hatte. Deshalb untersagte er es dem Komponisten, daran weiterzuarbeiten. Erst 1918 erlaubte die Böhmische Franz-Josefs-Akademie als Erbin des Zeyer-Nachlasses den Text zu benützen. Deshalb wandte sich J mit der Bitte an Osvald Chlubna, die Oper zu ergänzen ( > Brod, 32)
      Die "Penthesilea"-nahe Geschichte handelt von Šárka, welche das Heer der Amazonen anführt und die Männerherrschaft nicht anerkennt; das Ganze spielt in Böhmens Vorzeit, als auf der Burg Libice Přemysl regiert, nachdem seine Gattin, Königin Libuše, gestorben war. Diese Regentschaft wird von Šárka nicht anerkannt. Zur Verstärkung beordert Přemysl seinen Sohn Ctírad auf die Burg. Es gelingt aber Šárka, mit ihren Kriegerinnen in die Burg einzudringen. Vor dem Sarg Libušes stehen sich Šárka und Ctírad erstmals gegenüber - und verlieben sich! Šárka flieht in völliger Verwirrung und schwankt dann zwischen Liebe und Hass. Der Wille zur Rache ist stärker als die Liebe: sie lockt den Geliebten in einen Hinterhalt und tötet ihn. Bei der Verbrennung von Ctírads Leiche auf dem Vyšehrad stürzt sich Šárka in die Flammen und stirbt.
      Břetislav > Bakala bezeichnete das Orchesterstück > "Adagio" (JW VI/5) als Vorspiel zu dieser Oper. Theodora Straková zeigt die motivische Verwandtschaft zwischen dem Thema der Ankunft Ctírads im 1.Akt und dem EHr-Thema im Mittelteil von "Adagio" und stützt damit Bakalas Ansicht. Die Tonart d-Moll hat J sonst nie mehr verwendet. Tyrrell tendiert eher dazu, Jaroslav Vogels Ansicht zu teilen, dass J das Werk als Reaktion auf den frühen Tod des Söhnchens Vladimir geschrieben habe. (Tyrr-Bio I, 337)
       
      Šáteček > Rákoš Rákoczy (JW I/2, Nr. 11)
       
      Šátečkový
      > RŠkoš RŠkoczy (JW I/2, Nr. 3)
      > Walachische Tšnze op. 2 (JW VI/4, Nr. 1)
      > Lachische Tšnze (JW VI/17, Nr. 1)
       
      Šel zahradník do zahrady > Rákoš Rákoczy (JW I/2, Nr. 11)
      Šest moravských dvojzpěvu > Antonín Dvořák: Sechs Klänge aus Mähren (JW XII/2)
      Šest národních písní jež zpívala Gabel Eva > Sechs Volkslieder, die Eva Gabel sang (JW V/9)
      Šiel som cez mesto > Sechs Volkslieder, die Eva Gabel sang (JW V/9, Nr. 2)
      Šípek > Antonín Dvořák: Sechs Klänge aus Mähren (JW XII/2)
      Široko d'aleko > Sechs Volkslieder, die Eva Gabel sang (JW V/9, Nr. 5)
       
      Škampa, Milan (geb. 1928) ['schggampa, 'milan]
      tschechischer Musiker und Musikforscher, von 1955 - 1989 Bratscher des Smetana-Quartetts; revidierte Js > "Streichquartett Nr. 1" (JW VII/8), indem er die Quellen überprüfte und die Genesis des Werks nochmals genau nachzeichnete. Ihm stand der damals noch lebende Mitbegründer des Mährischen Quartetts, der Geiger Josef Křenek, Red und Antwort, und ermöglichte es, vor allem die Tempi neu zu definieren. Insbesondere wurde der Quartett-Schluss geklärt: Eines Tages hatte J vom Mährischen Quartett gefordert, dass es die letzten beiden Takte zu einem wilden Fortissimo steigern müsse; die Korrektur in Partitur und Stimmen hat J aber nicht vorgenommen. In seiner Ausgabe beliess Škampa deshalb folgerichtig den pp-Ausklang.
      Auch das "Streichquartett Nr. 2" (JW VII/13) hat er kritisch aufgearbeitet und darüber referiert (L 1)
ED 1 1975 P + Stimmen, EdS H 5591, ediert und Vorwort von Milan Škampa
  2 1982 P, EdS, Reprint von ED 1; Reprint der Stimmen von ED 1 erst 1983 und 1988
  3 1990 Stimmen, Masters Music Publications Inc. Florida 1990 M 1152, ediert von Milan Škampa, identisch mit ED 1
TT 1 1976 Streichquartette Nr. 1+2, gespielt vom Smetana-Quartett mit Milan Škampa als Bratscher; SUP/DENON CD publ 1985
  2 1979 Streichquartette Nr. 1+2, gespielt vom Smetana-Quartett mit Milan Škampa als Bratscher; SUP CD publ 1980
  3 1985 Streichquartett Nr. 2, gespielt vom Smetana-Quartett mit Milan Škampa als Bratscher, SUP CD publ 1995
L 1 1983 Milan Škampa: Die Schlüsselquelle zur kritischen Ausgabe des zweiten Streichquartetts "Intime Briefe" von Leoš Janáček; publ 1983 in Koll78, 163-168
I 1 1980 Foto des Smetana-Quartetts, in obraz, 61
  2   je 2 Fotos des Smetana-Quartetts, in Booklet zu TT 1) und 2)
       
      Škrk, auch Tetka > Rákoš Rákoczy (JW I/2)
      Šła děvečka do haječka > Mährische Volkspoesie in Liedern (JW V/2, Nr. 5)
      Šła milá na zdávání > Lieder aus Detva (JW V/11, Nr. 8)
       
      Šmok, Pavel (geb. 22.10.1927 Levoča)
      tschech Choreograf; war während dreier Jahre (1970-73) am Stadttheater Basel tätig. Er adaptierte Janáček-Werke für das Ballett an verschiedenen Theatern: die "Lachischen Tänze" (1964), das Streichquartett Nr. 2 "Intime Briefe" (1968) und die "Glagolitische Messe" (1969).
       
      Šohajova mladá žena > Kleine Königinnen (JW IV/20, Nr. 7)
      Šotek > Der Wildfang (JW XIV/12)
       
      Št'astný, Vladimír (1841-1910)
      Priester in Brünn, mit J befreundet, der František Sušils Volkslieder-Sammlung mit mährischen Liedern fortführte; Autor des Liedtextes für den > Festgesang JW IV/25
       
      Štěbetaly jak laštovičky > Auf verwachsenem Pfade (JW VIII/17)
       
      Štědroň, Bohumír (1905-24.11.1982)
      tschechischer Musikwissenschafter, der sich zeitlebens mit J beschäftigte und die erste umfassende Studie über die Oper "Jenufa" (JW I/4) publizierte (L 4), ausserdem das erste umfangreiche Verzeichnis der J-Werke (L 2) und eine Biografie (L 9). Dessen Bibliografie umfasst eine grosse Reihe von Aufsätzen zu J. Die Publikation von Js Opern- und Konzertkritiken (L 7) hat einen weiteren Bereich von Js schriftstellerischen Aktivitäten erschlossen.
L 1 1942 Štědroň, Bohumír: Janáček und Jan Kunc. In: Rhythmus VIII/1942/43; dt Ue in BE 109-110
  2 1946 Štědroň, Bohumír: Janáček ve vzmpomínkách a dopisech (J in Briefen und Erinnerungen) Prag 1946, tschech; dt Ue von Ilse Schwarz-Turnovský, Brünn 1955 (= BE) mit Ausschnitten aus "J und Tschaikovsky" (BE 70-71) und J und Polen (BE 79-81)
  3 1959 Ste-V
  4 1968 Štědroň, Bohumír: LJ und Ferenc Liszt. In: Studio Musicologica Tomus 1963, 295-299; auch in LJG-Mitt, 34, 1980/3, 1-4
  5 1968 Ste-Gen
  6 1969 Štědroň, Bohumír: Die Ansprache LJs anlässlich seiner Promotion zum Ehrendoktor der Masaryk-Universität in Brünn. In: Spff 1969, H4, 121-125, mit dem Faksimile des Autografs von Js Rede "Spondeo ac polliceor!" am 28.01.1925 - Sammlung Knaus, entspricht JW XV 274
  7 1970 Štědroň, Bohumír: Janáček und L.v.Beethoven. In: Kongress-Bericht Beethoven 1970, 123-129
  8 1971 Štědroň, Bohumír: Die Inspirationsquellen von Js Concertino, in: Koll 71, 423-434
  9   Štědroň, Bohumír: LJ kritikem brněnské opery v letech 1890-1892 (LJ als Kritiker der Brünner Oper). In: Otázky divadla a filmu (Überblick über Theater und Film, Brünn 1970, 207-48), dt Ue in LJG-Mitt 71/3 - 72/2 (= Ste-Krit)
  10 1972 Štědroň, Bohumír: Janáčkova korespondence s Universal-Edition v letech 1916-1918 týkající se Její pastorkině (Js Korrespondenz mit der Universal-Edition betreffend "Jenůfa"). In: Otázky divadla a filmu (Überblick über Theater und Film, Brünn 1971, 249-312), dt Ue in LJG-Mitt 76/2 - 79/1
  11 1976 Ste-Bio
  12 1977 Štědroň, Bohumír: Slawische Motive im Werk Js. In: Beiträge zur Musikgeschichte Osteuropas. Wiesbaden 1977, 284-288
  13 1986 Ste-Dok
  14   Bibliografie profesorů Jana Racka, Bohumíra Štědroně a Zdeňka Blažka (Bibliografie der Professoren Jan Racek, Bohumír Štědroň und Zdenek Blažek), Brünn 1986, S. 42-123, mit über 220 Janáček-Nachweisen bei Bohumír Štědroň
I 1 1990 Foto, in: obraz 68
       
      Štědroň, Miloš (geb. 1942)
      tschechischer Musikwissenschafter und Komponist (Enkel von > Štědroň, Bohumír), wirkt bei der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von LJ mit, hat zusammen mit Leoš Faltuš das > "Violinkonzert" (JW IX/10) rekonstruiert und spielbar gemacht, ebenso die Sinfonie > "Die Donau" (JW IX/7).
L 1 1964 Janáček a Schönberg (J und Schönberg). In: CMM 1964 XLIX, S. 237-258, tschech; dt Ue Knaus - Sammlung Knaus
  2 1968 The Tectonic Montage of Janáček, in: Koll68, 119-130, engl.
  3   LJ und die zweite Wiener Schule, in acta janáčkjana I, 55-60
  4 1970 Janáček a veristé (J und die Veristen), dt Ue in LJG-Mitt, 1, 1970/1
  5   Zu einigen Konventionen bei Janáček, in: LJG-Mitt, 1, 1970/2
  6 1973 Janáček und der Expressionismus, in: LJG-Mitt, 12-14, 1973/2+3, 1974/1
  7 1976 Štědroň, Miloš: Janáčkova symfonie Dunaj v pojeti Osvalda Chlubny (Js Sinfonie "Die Donau" in der Bearbeitung von Osvald Chlubna) in: Hudebni věda 1976
  8 1983 Štědroň, Miloš: Chlubnova verze Janáčkova Dunaje (Chlubnas Version der Janáčekschen Donau) in: Koll78, 169-175, Brünn 1983
  9 1985 Štědroň, Miloš + Faltus, Leoš: Z novu janáčkova symfonie dunaj (Von der neuen janáčekschen Sinfonie "Die Donau") in: opmus 7/85, 193-196
  10 1988 Štědroň, Miloš/Faltus, Leoš: Janáčkův Houslový koncert - torzo nebo vrcholné posledního údobí skladatele? (J.s Violinkonzert - Torso oder Gipfelwerk der letzten Schaffensperiode?) in: opmus 3/1988, S. 89-96
  11 1994 Štědroň, Miloš: Arnold Schönberg und die Musik im Brünn der Zwanziger Jahre (mit besonderer Berücksichtigung von LJ). In: Bericht vom 2. sudetendeutsch-tschechischen Musiksymposium 1992 in Regensburg, Regensburg 1994, S. 109-114
  12 1995 Štědroň, Miloš: Janáček's "Danube": Some Notes on the Montage of the Symphony by the Composer and on its Reconstruction from an Autographic Draft. In: Janáček and Czech Music. Proceedings of The International Conference, St. Louis, 1988, Pendragon Press, Stuyvesant, NY 1995, 321-334
TT 1 2008 Čierna zem (Schwarze Erde) Volkslieder von LJ; Ensemble KANTILENA - Konzeption: Miloš Štědroň; J&M-agency, JM0801-2, CD
       
      Štěpán, Václav (1889-1944)
      tschech Pianist und Musikologe, der sich vehement für Js "Jenufa" einsetzte, als Zdeněk > Nejedlý in der Zschr SMETANA gegen sie polemisierte. Er war bei den Proben zum > "Concertino" (JW VII/11) dabei, das seine Gattin Ilona > Kurzová-Štěpánová uraufführte. J hat dann in einem Brief darauf aufmerksam gemacht, dass nicht eine fremde, noch Volksliedern entnommene Note in der Jenufa sei.
L 1 1916 Štěpán, Václav: "Její pastorkyňa" (Odpověd na článek prof. Nejedlého) ("Jenufa" - Antwort auf den Aufsatz von Prof. Nejedlý) in "Hudební revue" X/Oktober 1916, 28-40, dt Ue (Ausschnitt) in L 2
  2 1955 BE 116-118, 191, 197
       
      Štross, Josef (01.1826-1912)
      Oboist und der erste, der als Kopist für J arbeitete: den KlA der ersten Oper > "Šárka" (JW I/1) hat er 1887 abgeschrieben (Tyrr-Bio 280) und später kamen viele weitere Partituren hinzu. Mit der Abschrift von "Schicksal" (JW I/5) schloss er (1905) seine Kopistentätigkeit für J im Alter von 79 Jahren ab.
       
      Štyry kosy > Sechs Volkslieder, die Eva Gabel sang (JW V/9, Nr. 3)
      Šumářovo dítě > Des Spielmanns Kind (JW VI/14)
       
      zurück zu > S1