Über 42 Jahre hat sich die Schweizer Leoš Janáček-Gesellschaft dem Werke des Komponisten gewidmet. Gründungs- und Vorstandsmitglieder waren damals: Daniel Bodmer, Mario Gerteis, Walter Keller, Rolf Pfister und Jakob Knaus.
Ziel der Gesellschaft war, die durch die August-Ereignisse von 1968 unterbrochenen Verbindungen zur Musikszene der damaligen Tschechoslowakei wieder her zu stellen. Es gelang die Janáček-Kenner und Liebhaber in Ost und West wieder zu vernetzen. Heute werden Leoš Janáčeks Werke weltweit gespielt, vor allem seinen Opern gilt heute das grosse Interesse.

Ende 2011 löste sich die Gesellschaft auf. Mit einem Schenkungsvertrag wurde das umfangreiche Archiv-Material an das Janáček-Archiv im Mährischen Landesmuseum in Brünn übergeben. > www.mzm.cz

Doch der Name der Gesellschaft bleibt bestehen und die Homepage www.leos-janacek.org wird vom bisherigen Präsidenten Dr. Jakob Knaus weitergeführt. Jakob Knaus ist auch weiterhin im Sinne der Gesellschaft aktiv, mit Publikationen, Radio-Produktionen, sowie Vorträgen und Vorlesungen. Und er unterstützt weiter Projekte, die sich der Musik und dem Werk Leoš Janáčeks widmen. So z.B.: die deutsche Übersetzung und Edition von Zdenka Janáčkovás „Mein Leben mit Leoš Janáček“, die Aufnahmen der 3 CDs von Lars David Kellner „Janáčeks Klaviergesamtwerk im Original“ und die Dokumentation über den kreativen Prozess der Inszenierung Katharina Thalbachs von "Das schlaue Füchslein".

 

 

       
   
 

Letzte Aktualisierung der Homepage: 22.06.2017

Am 1. Juni ist der tschechische Dirigent Jiří Bělohlávek im Alter von 71 Jahren gestorben. Er war seit 1974 bis zu deren Auflösung im Jahre 2011 Mitglied der Leoš Janáček-Gesellschaft. Das erste Interview mit ihm ausserhalb der Tschechoslowakei hat Jakob Knaus 1972 im Schweizer Radio DRS2 gesendet und ihm "prophezeit", dass er einmal in die Fussstapfen von Václav Neumann treten werde. Er war ein liebenswerter und feinfühlender Musikerzieher und Orchestervater. Einer seiner Schüler, Jakub Hrúša, wird am 21. Juni in der Tonhalle Zürich Janáčeks "Sinfonietta" dirigieren.

Schweizer Erstaufführung der drei Fugen JW XVI/1 am 21.06.2017 in der Tonhalle Zürich durch den Pianisten Richard Octaviano Kogima

Tagebuch eines Verschollenen, Bearbeitung für Kammerorchester von Johannes Schöllhorn, Besetzung: Klavier, Harfe, 3 Schlagzeuger und Streichorchester (6.5.4.3.2.), 2 Frauenstimmen, UA März 2018 in Berlin; weitere Auffürung in Hamburg am 14.04.2018

Acelga Quintett mit "Die Jugend" (Mládí) - Neuaufnahme 2016, publ 6/2017

Violinsonate JW VII/7 gespielt mit Oboe; Fabrice Ferez, Oboe + Marc Pantillon, Klavier; VDE_GALLO CD-1426

neu: John K. Novak: The Symphonic Works of L.J. > events2

"Auf verwachsenem Pfade" mit Ivan Klánský in Wengen am 20.08. in der Kirche (Mendelssohn Musikwoche Wengen)

"Auf verwachsenem Pfade", bearb. für Streichorchester von Daniel Rumler; wird am Lucerne Festival aufgeführt - ebenfalls am 20.08.

 
  100. Produktion der Sonate 1.X.1905 für Klavier in der Diskografie registriert, mit Zhang Haochen, bei BIS > S 2 Sonate für Klavier  
 

 

 
  Auf verw. Pfade + Im Nebel - Lukáš Klánský + Peter Nagel, Klavier GRAMOLA CD "piano forte - the next generation"  
     
     
     
  117. Produktion der Violinsonate registriert: Ars Produktion, Werner von Schnitzler und Cosmin Boeru  
  Streichquartette 1+2, Auf verwachsenem Pfade I (arr. Jarmil Burghauser) Quartetto Energie Nove: Hans Liviabella, Barbara Ciannamea, Ivan Vukčovic, Felix Vogelsang A: 2014, publ. 2016 DYNAMIC CDS7708 (+ Str.quartette 1+2)