Über 42 Jahre hat sich die Schweizer Leoš Janáček-Gesellschaft dem Werke des Komponisten gewidmet. Gründungs- und Vorstandsmitglieder waren damals: Daniel Bodmer, Mario Gerteis, Walter Keller, Rolf Pfister und Jakob Knaus.
Ziel der Gesellschaft war, die durch die August-Ereignisse von 1968 unterbrochenen Verbindungen zur Musikszene der damaligen Tschechoslowakei wieder her zu stellen. Es gelang die Janáček-Kenner und Liebhaber in Ost und West wieder zu vernetzen. Heute werden Leoš Janáčeks Werke weltweit gespielt, vor allem seinen Opern gilt heute das grosse Interesse.

Ende 2011 löste sich die Gesellschaft auf. Mit einem Schenkungsvertrag wurde das umfangreiche Archiv-Material an das Janáček-Archiv im Mährischen Landesmuseum in Brünn übergeben. > www.mzm.cz

Doch der Name der Gesellschaft bleibt bestehen und die Homepage www.leos-janacek.org wird vom bisherigen Präsidenten Dr. Jakob Knaus weitergeführt. Jakob Knaus ist auch weiterhin im Sinne der Gesellschaft aktiv, mit Publikationen, Radio-Produktionen, sowie Vorträgen und Vorlesungen. Und er unterstützt weiter Projekte, die sich der Musik und dem Werk Leoš Janáčeks widmen. So z.B.: die deutsche Übersetzung und Edition von Zdenka Janáčkovás „Mein Leben mit Leoš Janáček“, die Aufnahmen der 3 CDs von Lars David Kellner „Janáčeks Klaviergesamtwerk im Original“ und die Dokumentation über den kreativen Prozess der Inszenierung Katharina Thalbachs von "Das schlaue Füchslein".

 

 

       
   
 

Letzte Aktualisierung der Homepage: 13.10.2018

 

Neue Janáčk-Homepage: www.leosjanacek.eu/de

neu: Suite aus der Oper "Das schlaue Füchslein", arr. von Jakub Hrůsa; UA Bamberg 27.09.2018 Bamberger Symphoniker, Dirigent: Jakub Hrůša

neu: COBRA CD: Märchen JW VII/5 mit Lucie Štěpánová und Ksenia Kouzmenko (+ Werke von Martinů und Páleníček)

neue CD bei DECCA: Jiří Bělohláveks letzte Janáček-Aufnahmen:

Glagolitische Messe, Sinfonietta, Taras Bulba, Des Spielmanns Kind; publ 08/2018 - DECCA Quality FLAC (compressed)

 

neu: La Petite Renarde rusée. Transcription Didier Puntos pour petit ensemble instrumental (Partitur) > d2 Das schlaue Füchslein ED 15

Praha meldete am 19.04.2018:

Das Archiv des Komponisten Leoš Janáček wurde jüngst in die Unesco-Liste eingetragen. Sie wird im Mährischen Landesmuseum bewahrt. Der Musikwissenschaftler Jiří Zahrádka: 

„Leoš Janáček ist einer der bedeutendsten Komponisten nicht nur des 20. Jahrhunderts, sondern überhaupt. Jeden Tag wird eines seiner Werke irgendwo auf der Welt gespielt.“ Das Janáček-Archiv sei sehr umfangreich und komplett, unterstreicht Zahrádka. 

„Wir besitzen 95 Prozent von Janáčeks Originalpartituren, Briefen und sonstigen Schriftstücken. Allein die Korrespondenz besteht aus 14.500 Stücken. Der Komponist stand mit bedeutenden Persönlichkeiten aus der ganzen Welt im Briefwechsel. Das Archivs hat daher tatsächlich eine Bedeutung von Weltrang.“ 

 

Aus einem Totenhaus, Neue kritische Ausgabe (2017) herausgegeben von John Tyrrell, mit Hinweisen für die Aufführungspraxis von Sir Charles Mackerras UNIVERSAL EDITION UE Nr. ?

In Brünn ist der Spatenstich zum Janáček-Kulturzentrum erfolgt. Es wird einen Konzertsaal mit 1250 Sitzplätzen erhalten und 2020 die Heimstätte der Brünner Philharmonie werden. Gleichzeitig ist Dennis Russell Davies zum neuen Chefdirigenten ernannt worden.

Tagebuch eines Verschollenen, Bearbeitung für Kammerorchester von Johannes Schöllhorn, Besetzung: Klavier, Harfe, 3 Schlagzeuger und Streichorchester (6.5.4.3.2.), 2 Frauenstimmen, UA März 2018 in Berlin; weitere Aufführung in Hamburg am 14.04.2018

neu: John K. Novak: The Symphonic Works of L.J. > events2

 
     
 

118. Produktion der Violinsonate registriert